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Tiefgaragen­sanierung vom Meisterbetrieb in NRW

Risse, Abplatzungen oder Wassereinbruch: wir sanieren fachgerecht nach DAfStb-Richtlinie und DIN EN 1504.

Mitglied & zertifiziert

Schadensbild

Sie kennen diese Probleme?

Schäden in Tiefgaragen entstehen oft schleichend und werden meist erst dann sichtbar, wenn sie längst die Bausubstanz angreifen. Wer zu spät handelt, riskiert nicht nur hohe Folgekosten, sondern auch die Verkehrs­sicherheit und Tragfähigkeit der gesamten Anlage.

Betonabplatzungen an Stützen

Abplatzender Beton an Stützen und Wandsockeln ist ein klares Warnsignal. Dahinter steckt meist korrodierende Bewehrung, was ein statisches Risiko darstellt.

Chloridschäden durch Tausalz

Im Winter tragen Fahrzeuge salzhaltiges Schmelzwasser ein. Das Chlorid dringt in den Beton ein und greift den Bewehrungsstahl von innen an, oft ohne sichtbare Spuren.

Risse, Pfützen & Salzränder

Bodenrisse, Pfützenbildung und weiße Salzausblühungen zeigen, dass der Oberflächenschutz versagt. Wasser und Chlorid haben freie Bahn.

Rostfahnen & freiliegende Bewehrung

Sichtbarer Rost an Decke, Stützen oder Unterzügen bedeutet: Die Bewehrung korrodiert bereits, der Schaden geht in die Tiefe.

Defekte Fugen & Entwässerung

Undichte Bewegungsfugen, fehlende Gefälle oder verstopfte Abläufe lassen Wasser dort stehen, wo es niemals stehen sollte.

Haftungs- und Wertverlustrisiko

Für Eigentümer­gemeinschaften und Hausverwaltungen werden ungesicherte Schäden schnell zum Haftungs­risiko und zum Wertverlust der Immobilie.

Wir haben die Lösung

Wir bieten Ihnen ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept, abgestimmt auf Schadensbild, Bauzustand und Nutzung Ihrer Tiefgarage. Dabei arbeiten wir nach den anerkannten Regeln der Technik (u. a. DAfStb-Instandhaltungs­richtlinie, DIN EN 1504) und setzen auf modernste Verfahren wie das Höchstdruck­wasserstrahlen und geprüfte Oberflächenschutzsysteme (OS-Beschichtungen).

So bleibt Ihre Tiefgarage dauerhaft tragfähig, sicher und wirtschaftlich.

Stützen- und Wandsanierung

Geschädigte Stützenfüße und Wandsockel sind das häufigste Schadensbild in Tiefgaragen. Wir entfernen den chloridbelasteten Beton mittels Höchstdruck­wasserstrahlen, ergänzen oder ersetzen die zerstörte Bewehrung nach statischer Vorgabe und reprofilieren die Bauteile mit geprüften PCC-/SPCC-Mörteln. Bei tragenden Bauteilen kommt bei Bedarf eine temporäre Notabstützung zum Einsatz, damit die Standsicherheit jederzeit gewährleistet bleibt.

Bodenflächen & Beschichtungen (OS-Systeme)

Die Fahrbahn und Stellplätze sind den höchsten Belastungen ausgesetzt: mechanischer Abrieb, Tausalz, Öl und Wasser. Wir bauen schadhafte Aufbauten zurück und applizieren rissüberbrückende Oberflächen­schutzsysteme (z. B. OS 8 oder OS 11b) bzw. PMMA-Beschichtungen mit hohem Verschleißwiderstand. So wird der Beton dauerhaft vor Chloridzutritt geschützt.

Deckenflächen & Karbonatisierungs­schutz

Decken und Unterzüge schützen wir durch Reprofilierung, Spritzmörtel-Auftrag (Betondeckungs­erhöhung) und einen karbonatisierungs­hemmenden Anstrich. So wird die Restnutzungsdauer der tragenden Bauteile deutlich verlängert.

Fugen- und Rampensanierung

Bewegungs- und Bauteilfugen werden mit modernen Fugenprofilen wieder dauerhaft dicht, inklusive Anschluss an die Beschichtung. Rampen und Brüstungen erhalten rissüberbrückende OS-5b-Systeme, auf Wunsch ergänzt durch Freiflächen­heizungen für die Zu- und Abfahrt.

Unsere bewertungen sprechen für sich

Unsere bewertungen sprechen für sich

Weil wir von unserer Arbeit so überzeugt sind, bekommen Sie automatisch 10 Jahre Garantie!

Geschäftsführer Enes Yilmaz

Enes Yilmaz führt die Injektionstechnik Flecken GmbH mit klarer Linie und hohem Qualitätsanspruch.
Seine Erfahrung im Bereich Bauwerksabdichtung und Betoninstandsetzung sorgt dafür, dass jedes Projekt präzise, zuverlässig und fachgerecht umgesetzt wird.

Wir sind zertifiziert, geprüft und ausgezeichnet für unsere Arbeit.
Unsere Qualität zeigt sich nicht in Versprechen, sondern in Ergebnissen, die halten.

Partner

Auszeichnungen

Zertifikate

Feuchtigkeit in Tiefgarage und in den Wänden?

Schäden in der Tiefgarage werden für Verwaltung und Eigentümer schnell zum Haftungsthema. Für eine erste Einschätzung kommen wir auch kurzfristig vorbei.

So läuft Ihre Tiefgaragensanierung ab

Klarer Prozess, normgerechte Ausführung, zuverlässige Kommunikation.

1

Erstkontakt mit dem Geschäftsführer

Persönlich, verbindlich, ohne Callcenter. Sie sprechen direkt mit der verantwortlichen Person.
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Kostenlose vor Ort Analyse​

Wir erfassen alle relevanten Bauteile (Stützen, Wände, Decken, Bodenflächen, Fugen, Rampen) und dokumentieren das Schadensbild. Bei Bedarf binden wir einen sachkundigen Planer und/oder Statiker ein, wie es die Stahlbeton-Instand­setzungs­richtlinie für tragende Bauteile vorschreibt.​
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Sanierungskonzept mit Maßnahmen-Priorisierung

Sie erhalten ein nachvollziehbares Konzept mit klarer Trennung in Muss-Maßnahmen (Standsicherheit, Verkehrssicherheit), Soll-Maßnahmen (Lebensdauerverlängerung) und Kann-Maßnahmen (z. B. Farbgestaltung).
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Schneller Terminstart

Keine monatelange Wartezeit - in der Regel starten wir innerhalb von vier Wochen mit der fachgerechten Ausführung.​
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Saubere Baustelle

Wir arbeiten in Bauabschnitten, sodass Ihre Tiefgarage während der Sanierung so weit wie möglich nutzbar bleibt. Welche Stellplätze wann gesperrt sind, kommunizieren wir vorab klar, damit Bewohner und Verwaltung planen können.
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Schnelle Fertigstellung je nach Schadensumfang

Kleinere Abdichtungsmaßnahmen sind oft in 2-3 Wochen abgeschlossen. Bei umfangreichen Betoninstandsetzungen (etwa nach Chloridschäden mit statischer Relevanz) sind realistisch 3-6 Monate einzuplanen. Was das für Ihr Objekt bedeutet, klären wir im Sanierungskonzept.

Darauf legen wir wert

  • Sauberkeit

    Wir hinterlassen jede Baustelle sauberer, als wir sie vorgefunden haben. Kein Staub, keine Rückstände – mit modernen Absaugsystemen sorgen wir für Ordnung bis ins Detail.

  • Ehrlichkeit

    Wir empfehlen nur, was wirklich notwendig ist. Ehrliche Beratung und saubere Arbeit sind für uns keine Ausnahme, sondern Standard.

  • Expertise

    Bei uns arbeiten ausschließlich geschulte und zertifizierte Fachkräfte. Jede Abdichtung wird mit Erfahrung, Fachwissen und höchstem Qualitätsanspruch ausgeführt.

Darauf legen wir wert

  • Sauberkeit

    Wir hinterlassen jede Baustelle sauberer, als wir sie vorgefunden haben. Kein Staub, keine Rückstände – mit modernen Absaugsystemen sorgen wir für Ordnung bis ins Detail.

  • Ehrlichkeit

    Wir empfehlen nur, was wirklich notwendig ist. Ehrliche Beratung und saubere Arbeit sind für uns keine Ausnahme, sondern Standard.

  • Expertise

    Bei uns arbeiten ausschließlich geschulte und zertifizierte Fachkräfte. Jede Abdichtung wird mit Erfahrung, Fachwissen und höchstem Qualitätsanspruch ausgeführt.

Darauf legen wir wert

Wir hinterlassen jede Baustelle sauberer, als wir sie vorgefunden haben. Kein Staub, keine Rückstände – mit modernen Absaugsystemen sorgen wir für Ordnung bis ins Detail.

Wir empfehlen nur, was wirklich notwendig ist. Ehrliche Beratung und saubere Arbeit sind für uns keine Ausnahme, sondern Standard.

Bei uns arbeiten ausschließlich geschulte und zertifizierte Fachkräfte. Jede Abdichtung wird mit Erfahrung, Fachwissen und höchstem Qualitätsanspruch ausgeführt.

Unsere Verfahren

Tiefgaragenschäden lassen sich nur dann dauerhaft beheben, wenn das richtige Verfahren zur Schadensursache passt. Je nach Schadensbild (chloridinduzierte Korrosion, Karbonatisierung, mechanischer Verschleiß oder Fugen­undichtigkeit) kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, oft auch in Kombination.

Betoninstandsetzung

Das zentrale Verfahren bei chloridinduzierten Schäden, Betonabplatzungen und freiliegender Bewehrung. Geschädigter Beton wird fachgerecht abgetragen, die Bewehrung von Rost befreit, mit Korrosionsschutz behandelt und mit mineralischen oder kunststoffvergüteten Mörteln reprofiliert. Die Ausführung erfolgt nach DAfStb-Instandhaltungsrichtlinie.

Injektionsverfahren

Bei undichten Rissen, Arbeitsfugen und Wandanschlüssen werden Injektionspacker gesetzt und ein zweikomponentiges Polyurethanharz unter Hochdruck eingepresst. Das Harz reagiert mit eingedrungener Feuchtigkeit, schäumt auf und verschließt die Fehlstelle dauerhaft. Keine Erdarbeiten erforderlich, Ausführung im laufenden Betrieb möglich.

Dehnfugenvergelung

Dehnungsfugen nehmen thermische Bewegungen und Setzungen auf. Undichte Fugen sind ein direkter Wasserweg. Mit hochflexiblem, selbstheilendem Gel wird die Fuge dauerhaft abgedichtet. Das Material passt sich Bewegungen des Bauwerks an und bleibt auch unter Druckwasser dicht.

Flüssigabdichtung (PMMA)

Für befahrbare Flächen wie Rampen, Zwischendecks und Bodenplatten. Die Beschichtung auf PMMA-Basis bildet eine fugenlose, rissüberbrückende Schicht, ist mechanisch belastbar und schützt den Beton vor Chlorideintrag durch Tausalz.

Außenabdichtung

Bei erdüberdeckten Tiefgaragendecken, deren Fugen- und Anschlussbereiche von innen nicht ausreichend erreichbar sind. Nach Freilegung werden die betroffenen Bereiche gereinigt und mit mehrlagigen Abdichtungssystemen versiegelt. Aufwendiger als Innenmaßnahmen, aber in bestimmten Schadensbildern die dauerhaftere Lösung.

Wir sind lokal für sie da

Moers
Krefeld
Duisburg
Düsseldorf
Erkelenz
Meerbusch
Mönchengladbach
... und weitere Orte in ganz NRW

Kontakt aufnehmen

✓ Unverbindlich. ✓ Kostenlos. ✓ Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.
info@itf-nrw.de
02845 / 378 999 8
Tipp
Laden Sie gern ein Foto hoch, so können wir schneller einschätzen, was zu tun ist.

     

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    Ihr Ansprechpartner
    Enes Yilmaz
    Geschäftsführer
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    Verifiziert & organisiert
    Meisterbetrieb • 5 Sterne bei 74 Google-Rezensionen

    Ratgeber Tiefgaragensanierung


    Woran Sie Handlungsbedarf erkennen

    Tiefgaragenschäden kündigen sich an, werden aber selten richtig gedeutet. Vier Beobachtungen sollten Sie ernst nehmen.

    Braune Ränder an Decke oder Stützen sind Rostfahnen. Sie bedeuten, dass die Bewehrung bereits korrodiert und Rostwasser nach außen tritt. Der Schaden sitzt dann schon in der Tiefe.

    Abplatzender Beton an Stützenfüßen und Wandsockeln ist der häufigste Befund. Dort steht im Winter das salzhaltige Schmelzwasser, das die Fahrzeuge hereintragen.

    Stehende Pfützen und weiße Ränder auf dem Boden zeigen, dass der Oberflächenschutz seine Funktion verloren hat. Wasser und Chloride erreichen den Beton ungehindert.

    Feuchte Stellen an Deckenfugen weisen auf undichte Bewegungsfugen hin. Sie führen Wasser genau dort in das Bauteil, wo es am wenigsten hingehört.

    Was diese Bilder technisch bedeuten und wie die Schadensmechanismen zusammenhängen, erklären wir ausführlich in unserem Guide zur Tiefgaragensanierung.

    Warum frühes Handeln billiger ist

    Chloridinduzierte Korrosion läuft anders ab als gewöhnlicher Rost. Sie greift den Bewehrungsstahl punktuell an und frisst ihn von innen aus, während die Oberfläche noch unauffällig wirkt. Bis etwas abplatzt, hat der Stahl an dieser Stelle oft schon deutlich an Querschnitt verloren.

    Daraus folgt eine unangenehme Kostenlogik. Solange nur der Oberflächenschutz erneuert werden muss, bleibt die Maßnahme überschaubar. Sobald chloridbelasteter Beton entfernt und Bewehrung ergänzt werden muss, vervielfacht sich der Aufwand, weil Abtrag, Bewehrungsarbeiten, Reprofilierung und gegebenenfalls eine temporäre Abstützung dazukommen. Jedes Jahr Zuwarten verschiebt ein Objekt weiter in Richtung der teureren Variante.

    Für Verwaltung und Beirat: der Weg zum Beschluss

    Über eine Tiefgaragensanierung entscheidet die Eigentümergemeinschaft. Der Verwalter bereitet vor, holt Angebote ein und führt den Beschluss aus. Der Weg dorthin verläuft in fünf Schritten.

    1. Bestandsaufnahme: Ein Fachbetrieb oder Sachverständiger erfasst alle relevanten Bauteile, dokumentiert das Schadensbild und ermittelt bei Bedarf die Chloridbelastung. Rechnen Sie mit vier bis acht Wochen Vorlauf plus Durchführung.
    2. Instandsetzungskonzept: Auf Basis des Befunds legt ein sachkundiger Planer das Instandsetzungsprinzip fest und schreibt ein Leistungsverzeichnis. Bei tragenden Bauteilen ist diese Rolle nach der Instandhaltungsrichtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton vorgeschrieben. Auch dafür sind vier bis acht Wochen realistisch.
    3. Angebote einholen: Drei Angebote auf Basis desselben Leistungsverzeichnisses. Ohne einheitliche Grundlage sind Angebote nicht vergleichbar, weil jeder Betrieb einen anderen Leistungsumfang annimmt.
    4. Beschlussfassung: Erhaltungsmaßnahmen am Gemeinschaftseigentum beschließt die Eigentümerversammlung mit einfacher Mehrheit. Für die Vorlage brauchen die Eigentümer eine verständliche Darstellung des Zustands, die Maßnahmen mit Kosten und eine Aussage zur Finanzierung.
    5. Ausführung: In der Regel starten wir innerhalb von vier Wochen nach Beauftragung.

    Zwischen der ersten Feststellung und dem Baubeginn liegen damit realistisch sechs bis zwölf Monate. Wer im Herbst Schäden bemerkt, plant die Sanierung sinnvollerweise für die übernächste Saison.

    Was in die Beschlussvorlage gehört

    Aus unserer Erfahrung scheitern Beschlüsse selten am Geld und häufig daran, dass die Eigentümer die Dringlichkeit nicht einschätzen können. Deshalb gliedern wir jedes Sanierungskonzept in drei Stufen.

    Muss-Maßnahmen betreffen Standsicherheit und Verkehrssicherheit. Sie dulden keinen Aufschub, weil sonst ein Haftungsrisiko entsteht.

    Soll-Maßnahmen verlängern die Nutzungsdauer und sind wirtschaftlich sinnvoll, lassen sich aber terminlich planen.

    Kann-Maßnahmen betreffen Optik, Beleuchtung oder Markierungen und können zurückgestellt werden.

    Diese Trennung verwandelt eine Kostenliste in eine Entscheidungsvorlage. Der Beirat kann damit erklären, warum ein Teil sofort gemacht werden muss und ein anderer warten kann.

    Kostenverteilung und Finanzierung

    Die tragende Konstruktion einer Tiefgarage, also Decke, Stützen, Bodenplatte und Abdichtung, gehört zum Gemeinschaftseigentum. Auch dann, wenn einzelne Stellplätze als Sondereigentum zugeordnet sind. Kosten der Erhaltung trägt daher grundsätzlich die Gemeinschaft nach dem geltenden Verteilungsschlüssel.

    Die Gemeinschaft kann für einzelne Maßnahmen einen abweichenden Schlüssel beschließen. Ob und wie das in Ihrem Fall sinnvoll ist, gehört in die Abstimmung mit Verwaltung und im Zweifel mit einem auf WEG-Recht spezialisierten Anwalt, besonders wenn nur ein Teil der Eigentümer Stellplätze besitzt.

    Finanziert wird üblicherweise aus der Erhaltungsrücklage, über eine Sonderumlage oder über einen Kredit der Gemeinschaft. In der Praxis reicht die Rücklage bei einer Generalinstandsetzung selten aus. Das früh anzusprechen erspart eine unangenehme Versammlung.

    Nutzung während der Sanierung

    Die häufigste Frage der Bewohner. In den meisten Fällen bleibt die Tiefgarage nutzbar, weil wir in Bauabschnitten arbeiten und jeweils nur Teilbereiche sperren. Welche Stellplätze wann betroffen sind, legen wir vorab fest, damit Verwaltung und Bewohner planen können.

    Vollsperrungen werden nötig, wenn eine flächige Bodenbeschichtung aufgebracht wird oder wenn die Anlage so eng ist, dass kein Ausweichverkehr möglich ist. Auch das lässt sich vorher benennen. Bei Beschichtungsarbeiten bestimmt die Aushärtezeit des Systems die Sperrdauer, und daran ändert auch mehr Personal auf der Baustelle nichts.

    Angebote vergleichen

    Drei Punkte entscheiden darüber, ob ein Angebot belastbar ist.

    Steht ein Instandsetzungsprinzip drin? Ein Angebot, das nur Quadratmeterpreise für eine Beschichtung nennt, ohne die Schadensursache zu benennen, beschreibt eine Kosmetik. Ist der Betonabtrag beziffert und mit Tiefe angegeben? Das ist die größte Unbekannte jeder Tiefgaragensanierung, und wer sie offen lässt, verschiebt sie in den Nachtrag. Ist geregelt, wer den sachkundigen Planer stellt und wer die Dokumentation liefert?

    Achten Sie außerdem auf die Aussage zur Bewehrungsergänzung. Steht im Angebot, dass sie nach Aufmaß abgerechnet wird, ist das ehrlich. Kommt sie gar nicht vor, wurde sie entweder übersehen oder bewusst weggelassen, damit die Endsumme kleiner aussieht.

    Das günstigste Angebot ist bei Tiefgaragen selten das günstigste Projekt. Was am Anfang fehlt, kommt als Nachtrag zurück, und Nachträge muss die Versammlung noch einmal beschließen.

    Nach der Sanierung: Kontrolle und Wartung

    Ein Oberflächenschutzsystem hält bei fachgerechter Ausführung 15 bis 25 Jahre. Diese Spanne hängt daran, ob die Beschichtung kontrolliert wird.

    Empfohlen ist eine Sichtkontrolle mindestens einmal jährlich, besser zweimal, im Frühjahr nach der Streusalzsaison und im Herbst. Geprüft wird auf Haarrisse, Blasenbildung, mechanische Beschädigungen durch Schneeräumung und auf freie Abläufe. Kleine Fehlstellen lassen sich punktuell ausbessern, solange sie klein sind.

    Dazu kommt die Reinigung. Salzrückstände, die nach dem Winter auf der Fläche bleiben, arbeiten das ganze Jahr weiter. Eine gründliche Reinigung im Frühjahr ist die günstigste Instandhaltungsmaßnahme, die eine Gemeinschaft beschließen kann.

    Wir übernehmen Begehungen auch für Objekte, die wir nicht selbst saniert haben, und dokumentieren den Zustand so, dass die Unterlagen in der Eigentümerversammlung verwendbar sind.

    Wo wir arbeiten

    Unsere Standorte sind Neukirchen-Vluyn am Vluyner Platz und Erkelenz an der Südpromenade. Tiefgaragen und Parkdecks sanieren wir im gesamten Rheinland und im westlichen Ruhrgebiet, mit Schwerpunkt in Duisburg, Düsseldorf, Krefeld, Oberhausen, Neuss und Mönchengladbach. Bei größeren Anlagen fahren wir auch über diesen Radius hinaus.

    Die meisten Anlagen, die wir bearbeiten, gehören zu Wohnanlagen aus den sechziger bis achtziger Jahren. Sie haben ein halbes Jahrhundert Tausalzeintrag hinter sich, und ihre Betondeckungen wurden zu einer Zeit festgelegt, als über chloridinduzierte Korrosion noch wenig bekannt war. Die Schadensbilder wiederholen sich deshalb: Stützenfüße zuerst, dann die Bereiche entlang der Fahrspur, zuletzt die Rampe.

    Ausgeführt wird nach DAfStb-Instandhaltungsrichtlinie und DIN EN 1504, durch TÜV- und SIVV-zertifiziertes Personal und mit Systemen von Köster und MC-Bauchemie. Gerne kommen wir für eine erste Einschätzung auch zur Eigentümerversammlung dazu.

    Häufige Fragen rund um die Tiefgaragensanierung

    Woran erkenne ich, dass meine Tiefgarage saniert werden muss?
    Vier Anzeichen sind ernst zu nehmen. Braune Rostfahnen an Decke oder Stützen bedeuten, dass die Bewehrung bereits korrodiert. Abplatzender Beton an Stützenfüßen und Wandsockeln ist der häufigste Befund, weil dort im Winter salzhaltiges Schmelzwasser steht. Stehende Pfützen und weiße Salzränder zeigen, dass der Oberflächenschutz seine Funktion verloren hat. Feuchte Stellen an Deckenfugen weisen auf undichte Bewegungsfugen hin. Wir nehmen den Zustand kostenlos auf und sagen Ihnen, was sofort gemacht werden muss und was warten kann.
    Was kostet eine Tiefgaragensanierung?

    Die Kosten hängen stark vom Schadensumfang, der Größe der Anlage und dem gewählten Verfahren ab. Eine reine Stützensanierung mit Notabstützung liegt im niedrigen vierstelligen Bereich pro Stütze, eine vollständige Sanierung mit OS-Beschichtung kann sich im sechsstelligen Bereich bewegen. Wir erstellen nach einer Bestands­aufnahme ein transparentes Angebot ohne versteckte Zusatzkosten.

    Welches Verfahren nutzt ITF, um genau dieses Problem zu lösen?

    Wir kombinieren das Instandsetzungsprinzip R-CL (Entfernen des chloridkontaminierten Betons mittels Höchstdruck­wasserstrahlen) mit hochwertigen Oberflächenschutzsystemen . Damit wird die Schadensursache beseitigt und der Beton dauerhaft gegen erneuten Chloridzutritt geschützt.

    Was ist das Problem mit Tausalz im Winter?

    Fahrzeuge tragen im Winter Salzwasser ein, das in den Beton eindringt. Erreicht das Chlorid die Bewehrung, beginnt die sogenannte chloridinduzierte Korrosion (Lochfraß). Anders als „normale“ Korrosion läuft sie oft ohne sichtbare Anzeichen ab: Die Bewehrung verliert im Inneren an Querschnitt, ohne dass es äußerlich auffällt. Genau das macht Tiefgaragenschäden so heimtückisch.

    Wie lange dauert eine Tiefgaragensanierung?

    Das hängt vom Umfang ab. Eine einzelne Stützensanierung dauert wenige Tage. Eine vollständige Generalinstandsetzung mit Boden­beschichtung kann mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen, meist in Bauabschnitten, damit Sie die Tiefgarage weiter nutzen können.

    Wer haftet, wenn Schäden in der Tiefgarage übersehen werden?

    Für Hausverwaltungen und WEGs kann das ein erhebliches Haftungsrisiko bedeuten, insbesondere wenn aus übersehenen Schäden statische Gefahren entstehen. Eine dokumentierte Bestandsaufnahme schützt Sie rechtlich und schafft eine belastbare Entscheidungs­grundlage

    Kann die Tiefgarage während der Sanierung weiter genutzt werden?

    In den meisten Fällen ja. Wir planen die Arbeiten bauabschnittsweise, sodass jeweils nur Teilbereiche gesperrt werden. Bei sehr engen Anlagen oder umfangreichen Bodenbeschichtungen kann eine zeitweise Vollsperrung nötig sein. Das besprechen wir transparent vorab.

    Wird eine Tiefgaragensanierung gefördert?

    In Einzelfällen sind Förderungen möglich, etwa wenn die Sanierung Teil einer energetischen Gesamt­maßnahme ist (KfW, BAFA). Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Möglichkeiten.

    Wie lange hält eine fachgerechte Tiefgaragensanierung?

    Bei normgerechter Ausführung mit hochwertigen OS-Systemen rechnen wir mit einer Lebensdauer von 15–25 Jahren – vorausgesetzt, dass regelmäßige Wartungs­zyklen eingehalten werden. Wir geben standardmäßig 10 Jahre Garantie auf unsere Arbeit.